ist der natursüße Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von  Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen (HonigV, 2004).

Honigwabe

Die verschiedenen Herkunftsmöglichkeiten, Trachtquellen, Entstehungszeiten und nicht zuletzt die Gewinnungsart und die Erntezeiten sind verantwortlich für die große Variabilität des Honigs. Er unterscheidet sich nicht nur in seinen grobsinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften wie Farbe, Geruch und Geschmack, sondern auch im mikroskopischen Bild und in der chemischen Zusammensetzung.

Chemisch betrachtet ist Honig eine übersättigte, konzentrierte, wässrige Zuckerlösung mit wechselnder Zusammensetzung und verschiedenen weiteren Inhaltsstoffen. Hauptbestandteile sind Wasser, Zuckerarten, Mineralstoffe, Aminosäuren und Eiweißkomponenten. Die Honigzusammensetzung variiert je nach Herkunftsregion und Honigsorte (verschiedene Blütenhonige, Waldhonig).

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